19. Januar 2011
Stellungnahme zur Abmahnung von Herrn Frison
Herr Kai Richter (Mediinvest GmbH) hat sich mit der gestellten Abmahnung gegen eine nachweislich unwahre Tatsachenbehauptung, durch das von Herrn Frison betriebene N-Forum juristisch gewehrt und bezieht dazu persönlich Stellung.
Kai Richter:
"Wir haben Mike Frison in der Vergangenheit mehrere Male zu einem persönlichen Gespräch gebeten, ein solches gab es auch schon. Es bestand auch ein häufiger telefonischer Kontakt zu Herrn Frison - sowohl von Mitarbeitern der Nürburgring GmbH als auch von Mitarbeitern unserer Kommunikationsagenturen. Dieser wurde mittlerweile eingestellt. Denn das Ergebnis war stets eine aus unserer Sicht verdrehte öffentliche Schilderung der vertraulichen Gespräche, die zuletzt sogar in deutlichen Beleidigungen seitens Herrn Frisons eskalierten.
So bezeichnete Herr Frison erst vor wenigen Tagen die Geschäftsführung der Nürburgring Automotive GmbH als "behindert". Aus unserer Sicht verfolgt Herr Frison unter dem Deckmantel, das Beste für den Ring zu wollen, sehr persönliche Ziele und "schießt dabei mit allen Kanonen" auf die Nürburgring Automotive GmbH. Statt eines von uns angestrebten fairen Dialogs stellt Herr Frison nicht nur im Internet falsche Behauptungen auf. Er ängstigt und verunsichert damit auch viele Nürburgring-Fans und schadet dadurch dem Nürburgring sehr.
Fest steht: Die Nürburgring Automotive GmbH und ich, an der ich beteiligt bin, werden alles dafür tun, die Nordschleife und die Touristenfahrten für die Fans zu erhalten. Wir arbeiten mit Hochdruck und Erfolg daran, den Nürburgring wirtschaftlich auf gesunde Beine zu stellen. Ohne eine Wirtschaftlichkeit wäre das Ende des Rings vorprogrammiert. Das will keiner.
Natürlich kann die Korrespondenz über einen Anwalt stets nur die letzte Lösung sein - in der Kommunikation mit Herrn Frison schlugen allerdings alle vorher gewählten Wege fehl. Im Fall der Abmahnung handelte es sich um das Zitieren einer nachweisbar unwahren Tatsachenbehauptung. Es ist nur fair, dass ich mich dagegen juristisch zur Wehr setze, wenn alle anderen Mittel bereits versagt haben.
Die Reaktion von Herrn Frison, bestätigt dieses Handeln. Er ließ telefonisch sinngemäß ausrichten, dass, wenn wir die Abmahnung nicht zurücknehmen, eine intensive und unangenehme Diskussion im Internet entstehen könne. Man sehe derartige Schritte dort sehr kritisch. Bedrohen lassen werde ich mich auch künftig nicht."

